Was du anders machen musst als im Sommer
| Ausrüstung | Sommer | Winter | Warum |
|---|---|---|---|
| Schlafsack | Komfort 5–10°C | Komfort -10 bis -15°C | Nachts wird es kalt |
| Isomatte | R-Wert 2–3 | R-Wert 5+ | Bodenkälte ist der Hauptfeind |
| Heizung | Keine | Truma/Diesel | Unter 0°C ungemütlich |
| Gas | Butan reicht | Propan (bis -42°C) | Butan geht unter 0°C nicht |
| Batterie | 100Ah | 200Ah+ LiFePO4 | Heizung braucht mehr |
Stromverbrauch berechnen: Stromverbrauchs-Rechner. Gasverbrauch: Gasverbrauchs-Rechner.
Heizung
Truma-Gasheizung: Standard im Wohnmobil. Ca. 100–200 g Gas/Stunde. Mehr: Camping-Heizung.
Diesel-Standheizung: Nutzt Fahrzeugdiesel, 0,1–0,3 l/h. Nachrüstung ab 200 Euro.
Im Zelt: Keine Heizung. Besser: Winterschlafsack (-15°C) + dicke Isomatte (R-Wert 6+). Wer heizen will: Zelt mit Ofen — nur mit CO-Melder.
Gas: Butan vs. Propan
Butan wird unter 0°C flüssig — nutzlos im Winter. Immer Propan (funktioniert bis -42°C). Mehr: Gasflasche Europa.
Die 5 größten Fehler
1. Butan statt Propan. Häufigster Anfängerfehler.
2. Keine Bodenisolierung. Thermomatten unter Matratzen machen riesigen Unterschied.
3. Wassersystem nicht winterfest. Eingefrorene Leitungen platzen. Entleeren oder Heizung nachrüsten.
4. Keine Lüftung. Feuchtigkeit von Atem und Kochen → Kondenswasser → Schimmel. Dachluke öffnen.
5. CO-Melder vergessen. Bei Gasheizung Pflicht. 20 Euro, rettet Leben. Mehr: Camping-Sicherheit.
Stellplätze im Winter
Nicht alle Plätze offen. Winterbetrieb: weniger Sanitär, günstigere Preise. Prüfe auf PiNCAMP oder camping.info. Saison-Karte: Camping-Saison-Karte.
Fazit
Die drei wichtigsten Dinge: Heizung, Propangas, CO-Melder. Alles andere ist Komfort.
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